Große Erpeler Karnevalsgesellschaft 1905 e.V.

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Sessionseröffnung der GEK im Erpeler Bürgersaal

Christiane I. ist die neue Prinzessin von Erpel

Beschreibung: e I. ist die neuePrinzessin von Erpel

Mit der Übergabe der Narrenpritsch legte der Uwe Kochems die Narrenherrschaft in die Hände der Prinzessin.Foto: DL

Erpel. Pünktlich um 13.11 Uhr rückte die Große Erpeler KG (GEK) mit Elferrat, den Stadtsoldaten um die Kommandanten, Felix Weber und Michael Dung und mit der Prinzengarde um Trainer Rainer Niederprüm sowie den Kleinen Garde in den Bürgersaal ein, in den sie zum Sessionsstart geladen hatten. An diesem Tag hieß es Abschied nehmen, waren die Tage von Hans III. aus dem Hause Kahlen doch endgültig gezählt. Der hatte Uwe Kochems zwar die Narrenpritsch übergeben, die Printen hatte sich die scheidende Tollität aber nicht nehmen lassen. Und so wurden diese wie bei der Proklamation des Ööchener "Neubürgers" statt Strüßjer im Saal verteilt. "Unzählige Auftritte haben dir eine Menge Kondition abverlangt. Als Neubürger hast du es aber geschafft, alle Erpeler auf deine Seite zu kriegen", erinnerte der GEK-Vorsitzende, der Hans III. versicherte, dass die GEK mächtig stolz sei, ihn als Prinz gehabt zu haben. Wohl deshalb ging es das Wagnis ein, diesem das Mikrofon zu überlassen, das dann auch prompt wieder heiß lief, war die scheidende Tollität, erst einmal losgelassen, doch wieder kaum zu bremsen. "Ich bin hier auf ein dermaßen jeckes Völkchen gestoßen; das war einmalig", resümierte Hans Kahlen, der in das Lob von Uwe Kochems auch sein Gefolge einbezog. Ausgiebig bedankte er sich zunächst bei seiner Ehrendame, Ex-Prinzessin Sandra Schürmann und deren Kollegin, seinem Vaterkind, Tochter Kerstin Wolf. "Als sich vor gut einem Jahr Adjutanten gesucht habe, habe ich mit Günter Witten als Säckelmeister und Andreas Schwager als Terminator Freunde gefunden, zu denen auch der strenge Vorsitzende gehört, der mich immer wieder zur Ordnung gerufen hat", so die scheidende Tollität, die sich als äußerst erziehungsresistent erwiesen hatte. Ohne sein Prinzenleid vom geliebten "Smart" wollten die Jecken Hans III. dann aber doch nicht ziehen lassen. Während seiner Verabschiedung waren bereits der Bad Hönninger Prinz Karsten I: (Blechschmidt) und der Kinderprinz (Maik Arnautovic) mit großem Gefolge eingetroffen. Aber sie mussten sich lange gedulden, stand doch zunächst die Proklamation des neuen Erpeler Narrenherrschers auf dem Programm. Und der ließ auf sich warten, obwohl die Stadtsoldaten längst bereitstanden, ihn zu eskortieren. Erst mit weit über 15 Minuten Verspätung zog dann Christiane I., aus dem Hause Simon, mit Ehrendamen und gleich drei Adjutanten strahlend in den Bürgersaal ein. "Nach dem Windmühlen-Prinz Karel und dem Printen-Prinz Hans ist endlich wieder eine einheimische Frau Chef der Erpeler Jecken und das ist auch gut so", verkündete die Ur-Erpelerin, deren Mutter Christine Sieberz jahrelang Obermöhn war. "Isch bin ja schon jet chaotisch, zieh manchmal zwei verschieden Socken an und vergess auch schon mal mich zu frisieren, wenn ich verschlafen haben sollte", gestand die Prinzessin ein. Damit gab sie gleich eine Erklärung für den verzögerten Einzug und wies zudem darauf hin, dass auf ihre Ehredamen viel Arbeit wartet. So muss Petra Waldmann als "Beauty-Doktorin" für die Frische der Tollität Sorge tragen, während Sabine Wambach mit Nadel und Zwirn für die "Rundum-Versorgung", also et Ornat verantwortlich ist. Damit aber nicht genug: Um das körperliche Wohlergehen wird sich Bruder Klaus Siebertz als "Apotheker" mit Pillen und Fitness-Drinks kümmern. Mit zum Prinzessinnen-Team gehört auch Ehemann Simon, dem allein die Tollität als "Säckelmeister" ihre Pinunzen und als Fahrer ihre eigene Sicherheit anvertraut. Außerdem wird er zusammen mit "Terminator Joachim "Waldi" darauf achten, dass Christina I. den Zeitplan bei ihren Auftritten strikt einhält, während Georg Wambach dafür sorgen wird, dass sie immer mit ausreichend Orden und Nädelchen bestückt sein wird. "Isch jrüße alle die Jecken he im Saal jetzt als Prinzessin im Karneval", schmetterte Christina I. ihrem jecken Völkchen entgegen, nachdem Uwe Kochems ihr Narrenpritsch und Herrscherkette als Zeichen ihrer Macht überreicht hatte.