Große Erpeler Karnevalsgesellschaft 1905 e.V.

Chronik

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Teil 1 Vorgeschichte

Trotz der wechselvollen Geschichte Erpels, die uns nicht nur von den Blütezeiten dieser Rheinsiedlung, sondern auch von Not und Armut seiner Bewohner erzählt, hat sich dieses Völkchen am Fuße des stolzen Basaltkegels der Erpeler Ley durch die Jahrhunderte stets seinen Frohsinn und seinen Volkshumor bewahrt.

Ein feiner, nie beleidigender Spott klingt heute noch durch die Erzählungen, die zumeist beim abendlichen Familienplausch am Kamin, früher noch Herd genannt, weitergegeben wurden. Durch sie wurden uns Anekdoten unserer Vorfahren bekannt, die uns zum Teil bis auf den heutigen Tag erhalten geblieben sind.

Erpel war lange Zeit der südlichste Eckpfeiler von Kur-Köln. Hier nahmen hohe Domherren und Abgesandte des Kölner Domkapitels gerne für kurze oder längere Zeit ihren Aufenthalt. Mit diesen Domherren ließen sich im Laufe der Zeit viele Kölner Handwerker in Erpel nieder. Durch die 800-jährige Zugehörigkeit Erpels zu Kur-Köln wurden viele Sitten und Gebräuche nach Erpel weitergegeben und von dort übernommen. Typisch ist im Übrigen der Erpeler Dialekt, der in Erpel fast in Reinkultur von Köln übernommen wurde.

Diese kurze Vorgeschichte sollte einmal mehr erklären, weshalb der Erpeler Karneval - auch hier Fastelowend genannt - so sehr dem Kölner Hochfest, dem Kölsche Fastelaer oder Fastelowend entspricht.