Hans Brandenburg,
Schöpfer des Heimatordens
"Alt Erpilla"

Auf Anregung der Gemeindeverwaltung Erpel wurde
von der Großen Erpeler Karnevalsgesellschaft mit Stiftungsurkunde vom 12. Januar 1958 der Heimatorden "Alt Erpilla" gestiftet.

Der Heimatorden wurde von dem früheren Senatspräsidenten Hans Brandenburg entworfen. Er zeigt das Wahrzeichen von Erpel das Neutor mit zwei Stadtsoldaten sowie das Erpeler Wappen mit den drei Kölner Kronen, dem kurfürstlichen Kreuz und den Kurkölner gekreuzten Schlüsseln.

Die Stiftungsurkunde ist unterzeichnet:
Heinz Schmitz, Bürgermeister und Präsident der GEK; Michael Wirtzfeld, Ehrensenatspräsident; Ernst Grundgeiger, Senatspräsident; Heinrich Stock, II. Präsident; Walter Nicolai, Chronist und Protokollarius; Wilfried Knopp, Säckelmeister; Josef Schmitz, Klamottenschötz; Peter Krupp, Stadtkommandant; Sibilla Richarz, Kommandöse der Prinzengarde; Klaus und Erika Schmitz, Tanzpaar.

Nach dieser Urkunde, die von allen Mitgliedern des damaligen Vorstandes der GEK unterschrieben ist, soll dieser Orden nur einmal im Jahre an eine verdiente Persönlichkeit, die sich um die Erhaltung alter Sitten und Gebräuche in den Gemeinden Erpel oder Heister oder der Pflege des karnevalistischen Gedankens besonders verdient gemacht hat, verliehen werden.

Die Verleihung stellt - so die Stiftungsurkunde - eine besondere Ehrung durch die Dorfgemeinde dar. Die Verleihung des Heimatordens erfolgte früher durch den Vorstand der Großen Erpeler Karnevalsgesellschaft. Im Jahre 1969 wurde das Verleihungsrecht der "Ordensgemeinschaft der Träger des Heimatordens" übertragen. Im Hinblick auf die gemeinsame Trägerschaft von Ortsgemeinde und GEK soll der jeweilige Ortsbürgermeister in Zukunft geborenes Mitglied dieser Ordensgemeinschaft sein.

Träger des Heimatordens "Alt Erpilla"
Foto aus dem Jubiläumsjahr 1980

1958 Dr. Ludwig Noll †
1959
Josef Noll †
1960
Hermann Witten †
1960
Else Trimborn †
1961
Karl Noll †
1962
Alfred Hoenen †
1963
Peter Brandenburg †
1964
Heinz Schmitz †
1965
Josef Engels †
1966
Heinrich Eich †
1967
Heinrich Löhr †
1968
Josef Brandenburg †
1969
Josef Schmitz †
1970
Peter Becker †
1971
Toni Hirzmann †
1971
Heinrich Lindlohr
1972
Gustav Stolte †
1973
Franziska Krahe †
1974
Heinrich Schopp †
1975
Gregor Noll
1976
Cilli Schneider †
1977
Ernst Grundgeiger †
1978
Hans Simon †
1979
Mathias Harth †
1980
Heinrich Schwarz
1980
Johannes Bender †
1981
Erich Kessler †
1982
Matthias Raaf †
1983
Elisabeth Noll
1983
Pastor Heinrich Kochem
1984
Julius Ott


1985 Maria Raaf †
1986
Dr. Guido Ritter †
1986
Hans Hafener †
1987
Winand Krupp
1988
Heinz Höse †
1989
Karl-Heinz Langenfeld
1990
Hans Rönz
1991
Josef Kubach
1992
Heribert Sieberz
1993
Edgar Neustein
1994
Agnes Wambach †
1994
Karl Wambach †
1995
Hildegard Sieberz
1996
Fritz Keller †
1997
Bernd Walbrück
1998
Regina Muß
1999
Karl Josef Dung
2000
Achim Ortseifen †
2001
Christine Sieberz †
2002
Matthias (This) Ott
2003
Werner Lerdo
2004
Irene Feldens †
2005
Werner Henneker
2006
Günther Witten
2007
Christa Kessler
2008
Nico Czeslik
2009
Inge Rom
2010
Steven Claus
2011
Günter Hirzmann
2012
Josef Rönn